Der eisige Wind zerrte an ihr, umschloss sie,
spielte mit ihr, einer Gestalt, so rein, so makellos…
Ihre klaren Augen bohrten sich trotz der Distanz in Seine,
lasen seine Seele, rissen seine Welt in Stücke und doch sah sie ihn nicht.
Glück. Grenzenloses Glück, so nah und doch so fern. Der fiebrige
Abglanz einer anderen Dimension, eines anderen Lebens
Seine Stimme war verstummt.
Ehrfürchtig lauschte er ihrem warmen Lied, das jede einzelne seiner Zellen
Durchdrang, seinen Körper zersetzte und ihn anschließend wieder neu zusammensetzte.
Eine sinnliche Ekstase, so zerstörerisch, so unvermeidlich.
Seine eigene Droge, sein persönlicher Rausch.
Er stand in Flammen. Begierde, Lust, Hitze.
Das Feuer wütete in ihm, begehrte auf, drohte in aufzuzehren.
Er war lebendig und doch wie betäubt.
Nicht fähig zu sprechen, zu gehen, zu leben.
Die letzten Töne verließen zart ihre weichen Lippen
und sie durchtrennte den Schleier des Nebels,
berührte die andere Welt,
trat einen Schritt auf sie zu,
und die Nacht umhüllte sie wie eine zweite Haut,
gleich einer zärtlichen Liebkosung, bis sie eins mit ihr wurde
und das Rauschen der Finsternis sie verschlang





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